
Der Titel beschreibt unsere Vision, Tageslicht in der Architektur sichtbar zu machen. Die positiven Auswirkungen von natürlichem Licht auf Körper und Geist sind unumstritten, werden in der Planung jedoch oft vernachlässigt.
In dieser Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Baumuster-Centrale Zürich werden in unterschiedlichen Werkvorträgen und Projektvorstellungen Lösungen gezeigt, wie sich die Wahrnehmung ändert, wenn sich das Gebäude nach außen öffnet.
Bei den „Architekturgesprächen“ stehen gebaute Beispiele im Mittelpunkt, in denen Tageslicht bewusst als zentrales Entwurfstool eingesetzt wurde. Zwei Architekten präsentieren ihre Projekte und zeigen, wie Lichtführung, Öffnungen, Proportionen und Materialität zusammenwirken, um Aufenthaltsqualität, Orientierung und Nutzung im Innenraum zu prägen.
Anhand unterschiedlicher Gebäudetypologien werden sowohl gestalterische als auch funktionale Aspekte der Tageslichtplanung beleuchtet.
Im anschließenden Gespräch besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über übertragbare Ansätze für eigene Projekte zu diskutieren.
Anmeldungsmöglichkeit folgt!
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Eine zeitgenössische, nachhaltige Übersetzung traditioneller Bauweisen ist der Leitgedanke vieler realisierter Projekte. In jedem gegebenen physischen und kulturellen Kontext stellt das lokale Wissen darüber, wie man in einem bestimmten Klima baut, eine wesentliche Inspirationsquelle dar.
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Architekt Chris Schroeer-Heiermann arbeitet seit 35 Jahren als Architekt in Deutschland, zuerst als Projektleiter bei Gottfried und Peter Böhm in Köln, wonach er danach sein eigenes Büro aufgemacht hat. Die Projekte variieren zwischen Wohn- und Geschäftshäusern, Arztpraxen und Einfamilienhäusern als Neu- und Umbauten. Die Aufgaben sind unterschiedlich, aber das Ziel bleibt weitestgehend gleich: klare und lebendige Orte und Räume für Leute zu kreieren, die immer gesteuert werden durch einen Bezug zum natürlichen Licht. Neben seinem Büro ist Chris Schroeer-Heiermann seit 2012 an verschiedenen Universitäten tätig, wo auf eine ganzheitliche Herangehensweise Wert gelegt wird, wo Kontext, Struktur, Atmosphäre, Dauerhaftigkeit und Technik zusammen die Orte bestimmen, die wir entwerfen. Ein Schwerpunkt hierbei sind verschiedene Design-Build Projekte, wie zum Beispiel eine Greifvogelstation in Zülpich, 7 Pavillons für die Landesgartenschau in Bad Lippspringe und eine Treppenanlage als Intervention am Ebertplatz in Köln. |
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Lukas Imhof |
Markus Innauer Innauer Matt Architekten |
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Daniel Niggli |
An Fonteyne NOA architecten |
| Sören Grunert BIG (Bjarke Ingels Group) |
Jürg Senn 10:8 Architekten |
| Dan Schürch Duplex Architekten |
Noelia Rüegger und Damian Mermod Rolf Mühlethaler Architekten |
| Klaus Spechtenhauser | Michelle Corrodi |