Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis 3. März 2026.
Verdichten bestehender Strukturen führt zum Bedarf an neuen Tageslichtquellen, und auch das Gebäudeklima kann zukunftsweisend neu gedacht werden. Der Architekt Sigurd Larsen zeigt am Projekt «Dortmannhof», ein Umbau einer historischen Scheune in ein Wohnhaus, wie man an denkmalgeschützten Gebäuden ohne Fassadenänderungen poetische Wohnräume schafft. Chris Schoeer-Heiermann stellt die teilweise eigenhändig gestaltete Umwandlung einer Ruine in ein Dreiparteienhaus vor, das von aussen die ursprüngliche Form wiederbekommt, im Innenraum aber überraschende Räume mit interessanten Lichtstimmungen bietet.
Bei den „Architekturgesprächen“ stehen gebaute Beispiele im Mittelpunkt, in denen Tageslicht bewusst als zentrales Entwurfstool eingesetzt wurde. Zwei Architekten präsentieren ihre Projekte und zeigen, wie Lichtführung, Öffnungen, Proportionen und Materialität zusammenwirken, um Aufenthaltsqualität, Orientierung und Nutzung im Innenraum zu prägen.
Sigurd Larsen und Chris Schroeer-Heiermann gehören zu verschiedenen Generationen von Architekten: Was sie verbindet, neben ihrer Tätigkeit in vielen Ländern und Kulturen, ist ein reflektierter, poetischer Umgang mit Tageslicht. Die beiden Architekten werden ihre Haltung anhand ausgewählter Projekte vorstellen – mit Schwerpunkt auf zwei Umbauprojekten.
Am Abendanlass wird die Ausstellung mit Architekturfotografien von Kasia Jackowska eröffnet. Die grossformatigen Fotografien werden bis zum 2. April an der BaumusterCentrale zu sehen sein.
Sigurd Larsen und Chris Schroeer-Heiermann gehören zu verschiedenen Generationen von Architekten: Was sie verbindet, neben ihrer Tätigkeit in vielen Ländern und Kulturen, ist ein reflektierter, poetischer Umgang mit Tageslicht. Die beiden Architekten werden ihre Haltung anhand ausgewählter Projekte vorstellen – mit Schwerpunkt auf zwei Umbauprojekten.
Durch den Abend führt Sie Architektin & Fotografin Kasia Jackowska.
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Eine zeitgenössische, nachhaltige Übersetzung traditioneller Bauweisen ist der Leitgedanke vieler realisierter Projekte. In jedem gegebenen physischen und kulturellen Kontext stellt das lokale Wissen darüber, wie man in einem bestimmten Klima baut, eine wesentliche Inspirationsquelle dar. |
Architekt Chris Schroeer-Heiermann widmet sich seit Jahrzehnten Umbauten und Sanierungen, bei denen natürliche Belichtung zum ordnenden Prinzip wird. Die Aufgaben sind unterschiedlich, aber das Ziel bleibt weitestgehend gleich: klare und lebendige Orte und Räume für Leute zu kreieren, die immer gesteuert werden durch einen Bezug zum natürlichen Licht, wie das Beispiel des Dreiparteienhauses in Köln zeigt. Neben seinem Büro ist Chris Schroeer-Heiermann seit 2012 an verschiedenen Universitäten tätig, wo auf eine ganzheitliche Herangehensweise Wert gelegt wird, wo Kontext, Struktur, Atmosphäre, Dauerhaftigkeit und Technik zusammen die Orte bestimmen, die wir entwerfen. |
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Lukas Imhof |
Markus Innauer Innauer Matt Architekten |
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Daniel Niggli |
An Fonteyne NOA architecten |
| Sören Grunert BIG (Bjarke Ingels Group) |
Jürg Senn 10:8 Architekten |
| Dan Schürch Duplex Architekten |
Noelia Rüegger und Damian Mermod Rolf Mühlethaler Architekten |
| Klaus Spechtenhauser | Michelle Corrodi |